Eine der wohl häufigsten Ausreden auf diesem Planeten ist das schlechte Wetter. Man geht nicht joggen, weil es regnet und man geht schon dreimal nicht raus, wenn es kalt ist. Was sind Ausreden also? Nichts anderes als die eigene Faulheit. Ausreden existieren nicht, es gibt nur tun oder nicht tun.

Emma hat sich vorgenommen heute nach etwas längerer Pause mal wieder fest vorgenommen zu joggen. Sie ist hochmotiviert und ja, sie freut sich schon fast auf die Runde am Mittag. Als sie allerdings von der Arbeit nach Hause kommt, regnet es. Schwuppsdiewupps ist die Motivation wieder im Keller und sie entscheidet sich gegen das Joggen. Lieber verbringt sie die Zeit auf dem Sofa, der Fernseher brummt. Kommt euch bekannt vor?

Wenn ja, seid ihr sicherlich nicht die einzigen die diese Erfahrung bereits mit Emma geteilt haben. Auch ich habe früher immer wieder Ausreden für mein Training an der frischen Luft gesucht, insbesondere mitten in der Winterzeit. Kälte ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Dennoch habe ich über die Jahre gelernt, die Tatsache zu akzeptieren, dass das Wetter eben nicht immer mitspielt. Ich habe mir entsprechendes Schuhwerk und entsprechende Kleidung besorgt, welches mir den Umgang mit dem Wetter deutlich erleichtert hat. Allerdings funktioniert auch die beste Kleidung nur, wenn man sie entsprechend nutzt.

32047231233_9a140749b5_k Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Ausrüstung

Um das Thema mal etwas strukturierter anzugehen, haben wir das ganze in drei Schritten zusammengefasst.

Schritt 1
Zunächst und wie zuvor bereits erwähnt ist es notwendig, sich darüber im klaren zu sein, dass das Wetter jederzeit umschwenken kann. Gerade eben war es noch sonnig, nur eine Sekunde später bläst einem der Wind inklusive Regen um die Ohren. Insbesondere beim Laufen langer Strecken sollte man diese Tatsache nicht unterschätzen und für alles gewappnet sein. Dies hat zugleich den Vorteil, dass man nicht sofort überrumpelt wird, wenn man mit einer anderen Situation konfrontiert wird. Man könnte das mit der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch vergleichen.

Schritt 2
Damit man sich für jederlei Situation wappnen kann, muss man natürlich auch über die entsprechende Ausrüstung verfügen. Wenn ich paddeln will, brauch ich ein Paddel, wenn ich joggen will, brauch ich Laufschuhe (die nicht unbedingt in Wasser ertrinken, wenn es regnet). Jeder der mal mit ertrunkenen Schuhen gerannt ist, kann das bestens nachvollziehen. Selbiges gilt für die Kleidung. Funktionelle Kleidung für Wind und Wetter sollte in keinem Repertoire fehlen. Im Winter sind kälte- und am besten noch nässeabweisende Tights das absolute Ding. Im Sommer ein funktionelles Shirt, dass nicht gleich wie ein nasses Handtuch um den Körper hängt, fast schon ein Muss. Außer man bevorzugt die Herausforderung und möchte in einer Art Gewichtsweste herumrennen. Wer kann der kann. ( Die Tights auf dem nachfolgenden Bild gibts übrigens bei Spatz Apparel. Schaut mal auf die Facebook Seite! )

spatz_tight Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Ausrüstung

Schritt 3
Machen! Ja, am Schluss bleibt es wie immer an einem einzigen Wort hängen. Ihr habt die entsprechende Einstellung etabliert, ihr habt die entsprechende Kleidung erworben und nun seid ihr nur noch einen Millimeter davon entfernt raus zu gehen. Dennoch entscheidet ihr euch dagegen und macht einen auf Couchpotato. Nein Spaß beiseite, nun habt ihr die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training an der frischen Luft, also auf gehts: Machen!

Last but not least: Natürlich gibt es auch Tage an denen das Wetter wirklich überhaupt nicht für eine Trainingseinheit an der frischen Luft geeignet ist. Sollte es wie aus den Niagara Fällen schütten, ein Schneesturm sein Unwesen treiben oder mit heftigem Blitz und Donnerwetter auf die Erde einschlagen, dann sollte man sicherheitshalber in den eigenen vier Wänden bleiben. Schließlich geht die eigene Gesundheit immer vor. Man trainiert ja auch nicht den Bizeps, wenn man eine gerissene Bizepssehne hat. Keine gute Voraussetzung.

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