Die kleinen handlichen Hantelgriffe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Fat Grips machen die Hantelstange praktisch doppelt so dick, erhöhen den Trainingsreiz und unterstützen den Aufbau der Griffkraft. Klingt doch fantastisch, oder nicht?

Wie bei jeder “Neuheit” wurden bzw. werden auch die Fat Grips kritisch begutachtet. Viele sind sich daher unschlüssig ob sich ein Kauf auch wirklich lohnt. Aus diesem Grund möchte ich heute meine bisherigen Erfahrungen mit den Fat Grips mit euch teilen und euch einen kurzen Einblick in mein Training geben.

Warum nutze ich Fat Grips? Zum einen natürlich um meine Griffkraft zu steigern, zum anderen aber auch, um den Trainingsreiz zu intensivieren. Das macht nicht nur höllisch Spaß sondern zeigt auch tatsächlich Erfolge, insbesondere wenn die Griffkraft oft der limitierende Faktor darstellt.

crossfit_mit_PT Fat Grips: Die Stange in den Griff bekommen Ausrüstung

Man kann Fat Grips eigentlich für jede erdenkliche Übung zum Einsatz bringen, ich verwende sie allerdings nur für eine “kleine” Auswahl von Übungen. Einzig und allein aus dem Grund, dass sich diese im Hinblick auf das Erzielen eines Erfolgs am besten eignen. Zu meinem Repertoire, welches ich also mit den Fat Grips nutze gehört das Bankdrücken, das Schulterdrücken, die Klimmzüge sowie das Kreuzheben.

Für viele mag eine Push-Bewegung in Kombination mit Fat Grips im ersten Moment gar nicht in den Sinn kommen, dennoch merkt man auch hier schon nach wenigen Wiederholungen einen merklichen Unterschied. Schon alleine das Halten der Langhantel wird anspruchsvoller, da man diese nicht mehr vollständig greifen kann. Zumindest trifft dies auf mich und meine kleinen Hände zu.

Viel viel interessanter sind aber das Kreuzheben und der Klimmzug. Bei beiden Übungen hängt viel von der eigenen Griffkraft ab. Habe ich keine Griffkraft kann ich das Gewicht nicht bewegen bzw. kann ich mich nicht festhalten. Man muss die Hände richtig zusammenpressen, um die Aufgabe überhaupt zu meistern. Wer schnell schwitzige Hände bekommt kann sich ungefähr in die Lage eines Fat Grip Nutzers hineinversetzen.

Achtet bitte darauf, dass ihr bei der Nutzung von Fat Grips auch das Gewicht entsprechend anpassen müsst. Aufgrund der fehlenden Angriffsfläche und der damit verbundenen reduzierten Griffkraft muss das Gewicht in der Regel reduziert werden. Ich habe zumindest bisher noch keine Ausnahmen kennengelernt.

dsc00024jpg_31941366153_o Fat Grips: Die Stange in den Griff bekommen Ausrüstung

Wie kann ich Fat Grips nun gezielt und sinnvoll zum Einsatz bringen? Methoden gibt es immer viele, für mich haben sich folgende zwei bewährt.

Beispiel 1: Bankdrücken
Es wird von Satz zu Satz immer zwischen normalem Griff und Fat Grip gewechselt (und natürlich auch das Gewicht entsprechend) angepasst, um den Trainingsreiz zu erhöhen. Man merkt relativ schnell wie viel leichter einem der normale Griff nach dem Fat Grip Satz fällt.

Beispiel 2: Pull-up
Die Fat Grips werden an der Pull-up Stange angebracht und man hängt sich dran. Man baumelt nun ganz “gelassen” und für ungefähr 30 Sekunden an der Stange und wiederholt das Ganze für etwa 3 Sätze. Nach und nach kann man dann das Zeitfenster erhöhen und sich somit um Woche für Woche steigern. Der Effekt auf die Griffkraft wird sich über die Zeit hinweg deutlich bemerkbar machen.

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Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen aber feinen Einblick in das Training mit Fat Grips bieten. Bei Fragen könnt ihr gerne jederzeit auf mich zukommen.

Anbei noch der Link: Fat Gripz Ultimate Hantelgriffeir?t=w02f9-21&l=as2&o=3&a=B005FIS14Y Fat Grips: Die Stange in den Griff bekommen Ausrüstung

Viel Spaß und sportliche Grüße, KeKo

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